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<title>Imker</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Imker</span></h1>
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<p>Der <b>Imker</b>, auch <b>Bienenzüchter</b>, <b>Bienenhalter</b> oder <b>Bienenwirt</b> (Österreich) genannt, beschäftigt sich mit der <a href="Tierhaltung" title="Tierhaltung">Haltung</a>, Vermehrung und <a href="Z%C3%BCchtung" class="mw-redirect" title="Züchtung">Züchtung</a> von <a href="Honigbienen" title="Honigbienen">Honigbienen</a> sowie mit der Produktion von <a href="Honig" title="Honig">Honig</a> und weiteren Bienenprodukten wie z.&nbsp;B. Wachs, Propolis, Gelee Royal und Blütenpollen. Wirtschaftlich relevanter ist heute die <a href="Best%C3%A4ubungsleistung" title="Bestäubungsleistung">Bestäubungsleistung</a> der Honigbienen in der Landwirtschaft als Nebenprodukt der Imkerei. Imker ist eine Wortzusammensetzung aus dem <a href="Niederdeutsche_Sprachen" class="mw-redirect" title="Niederdeutsche Sprachen">niederdeutschen</a> Begriff <i>Imme</i> für „Biene“ und dem <a href="Mittelniederdeutsche_Sprache" title="Mittelniederdeutsche Sprache">mittelniederdeutschen</a> Wort <i>kar</i> für „Korb, Gefäß“. Imker sind Teil der Landwirtschaft und unterliegen dem <a href="Bienenrecht" title="Bienenrecht">Bienenrecht</a>. Sie brauchen meist keine spezielle Ausbildung. In den deutschsprachigen Ländern absolvieren die meisten Neu-Imker einen Grundkurs. Es gibt Weiterbildungen, wie die zum <i>Imker mit Eidgenössischem Fachausweis</i> in der Schweiz und Berufslehren wie die zum <i><a href="Tierwirt" title="Tierwirt">Tierwirt</a>, Fachrichtung Imkerei</i>, in Deutschland. Ein <a href="Zeidlerei" title="Zeidlerei">Zeidler</a> ist ein Imker mit wilden oder halbwilden Honigbienenvölkern, meist im Wald.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tätigkeit"><span id="T.C3.A4tigkeit"></span>Tätigkeit</h2></div>
<p>Der Imker hält seine <a href="Bienenvolk" class="mw-redirect" title="Bienenvolk">Bienenvölker</a> in künstlichen Nisthöhlen, den <a href="Bienenstock" title="Bienenstock">Bienenstöcken</a>, in denen <a href="Brutnest" class="mw-redirect" title="Brutnest">Brutnest</a> und <a href="Honig" title="Honig">Honigvorräte</a> vor Witterungseinflüssen und den Räubereien anderer Tiere geschützt sind. Im Wesentlichen besteht seine Tätigkeit in der Kontrolle von Brut, Futter, Sicherheit und Gesundheit der Bienenvölker, meist auch dem Unterdrücken des Schwarmverhaltens und der Ernte sowie Weiterverarbeitung der Bienenprodukte.
</p><p>Für die weltweite Imkerei hat die <a href="Westliche_Honigbiene" title="Westliche Honigbiene">Westliche Honigbiene</a> mit ihren <a href="Rassen_der_Westlichen_Honigbiene" title="Rassen der Westlichen Honigbiene">Unterarten</a> die größte Bedeutung. In vielen asiatischen Ländern wird aber auch die dort ursprünglich vorkommende <a href="%C3%96stliche_Honigbiene" title="Östliche Honigbiene">Östliche Honigbiene</a> in einfachen <a href="Klotzbeute" title="Klotzbeute">Klotzbeuten</a> oder Höhlungen von Mauern gehalten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Altertum imitierten die Imker die natürlichen Baumhöhlen der Honigbienen mit Tonröhren, <a href="Klotzbeute" title="Klotzbeute">Klotzbeuten</a> aus Holz, geflochtenen Strohkörben und Bienenstöcken aus anderen Materialien. Nachteil dieser Behausungen war, dass bei der Honigernte ein Teil des Wabenwerkes der Bienen herausgeschnitten und damit zerstört wird. Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts wurde dieser <i>Stabilbau</i> durch den sogenannten <i>mobilen Wabenbau</i> in <a href="Magazin-Beute" class="mw-redirect" title="Magazin-Beute">Magazin-Beuten</a> ersetzt. Dadurch kann der Imker einerseits ertragreiche <a href="Tracht_(Imkerei)" title="Tracht (Imkerei)">Trachten</a> <a href="Wandern_(Bienen)" title="Wandern (Bienen)">anwandern</a>, andererseits kann er den Honig sowie <a href="Pollen" title="Pollen">Pollen</a> und <a href="Propolis" title="Propolis">Propolis</a> schonend ernten, ohne in die natürlichen Abläufe eines Bienenvolkes einzugreifen. Die mobilen <a href="R%C3%A4hmchen" title="Rähmchen">Wabenrähmchen</a> ermöglichen es zudem, Bienenvölker künstlich zu vermehren (Ablegerbildung) sowie stärkere und schwächere Völker zugunsten einer optimalen Ernte aneinander anzugleichen.
</p>

<p>Der Imker produziert mit dem Honig ein <a href="Lebensmittel" title="Lebensmittel">Lebensmittel</a> und ist damit in den deutschsprachigen Ländern der strengen Lebensmittelgesetzgebung unterstellt. Weitere Produkte sind Pollen und Propolis, die in therapeutischen Produkten Verwendung finden und ebenfalls der strengen Lebensmittelgesetzgebung unterstehen. Die Produktion von <a href="Bienenwachs" title="Bienenwachs">Bienenwachs</a> unter anderem für Kerzen hat gegenüber früheren Jahrhunderten an Bedeutung verloren.
</p><p>Honigbienen sind die wichtigsten Bestäuber von <a href="Bl%C3%BCte" title="Blüte">Blütenpflanzen</a>. Neben der ökologischen Bedeutung der Honigbienen als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen hat die Imkerei einen großen ökonomischen Nutzen für die <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">Landwirtschaft</a>, wo sie den <a href="Ertrag" title="Ertrag">Ertrag</a> und die Qualität von Obst und Gemüse erhöht. Der jährliche volkswirtschaftliche Nutzwert der Honigbiene wird in Deutschland auf vier Milliarden Euro, in der Schweiz auf 330&nbsp;Millionen Franken geschätzt, wobei rund drei Viertel auf die <a href="Best%C3%A4ubungsleistung" title="Bestäubungsleistung">Bestäubungsleistung</a> von Obst und Beeren, und ein Viertel auf die Honigbienenprodukte entfallen.
</p><p>Wegen ihrer Bestäubungsleistung ist die Honigbiene nach Rind und Schwein weltweit das drittwichtigste Nutztier in der Landwirtschaft.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die Bestäubungsleistung erhält der Imker heute in den meisten Regionen der deutschsprachigen Länder (im Gegensatz zum Beispiel zu den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a>) noch keinen Gegenwert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bienenzucht">Bienenzucht</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Bienenzucht" class="mw-redirect" title="Bienenzucht">Bienenzucht</a></i></div>

<p>Synonym wird auch der Begriff Bienenzüchter anstatt Imker verwendet. Im strengeren Wortsinn züchten aber nur die wenigsten Imker tatsächlich ihre Bienen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die natürliche Begattung von jungen <a href="Bienenk%C3%B6nigin" title="Bienenkönigin">Königinnen</a> unkontrollierbar in der Luft stattfindet (siehe auch → <a href="Hochzeitsflug" title="Hochzeitsflug">Hochzeitsflug</a>). Dabei sind mehrere <a href="Drohn" class="mw-redirect" title="Drohn">Drohnen</a> aus einem Einzugsgebiet von etwa hundert Quadratkilometern beteiligt. Was die Imker aber durchführen, ist eine gezielte Königinnenvermehrung, wobei sie ihr Ausgangsmaterial immer wieder, nach einigen wenigen Generationen, von Mutterstationen oder Züchtern beziehen. Zur Verbesserung des genetischen Materials gibt es <a href="Belegstelle_(Bienenzucht)" title="Belegstelle (Bienenzucht)">Belegstellen</a>.
</p><p>Eine weitere Methode zur gezielten Auslese ist die künstliche instrumentale Besamung von Bienenköniginnen (unter dem Mikroskop). Eine Erleichterung bei der instrumentellen Besamung könnte dadurch erreicht werden, dass in Zukunft Bienen<a href="Sperma" title="Sperma">sperma</a> <a href="Konservierung" title="Konservierung">konserviert</a> werden kann. Es wären dann nicht mehr lebende Drohnen für diesen Vorgang notwendig und Hemmnisse in Bezug auf strenge Seuchenhygiene-Bestimmungen würden entfallen. Das <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">brandenburgische</a> Länderinstitut für Bienenkunde in <a href="Hohen_Neuendorf" title="Hohen Neuendorf">Hohen Neuendorf</a> (<a href="Landkreis_Oberhavel" title="Landkreis Oberhavel">Landkreis Oberhavel</a>) erhielt im April 2009 einen Zuwendungsbescheid des <a href="Bundeslandwirtschaftsministerium" class="mw-redirect" title="Bundeslandwirtschaftsministerium">Bundeslandwirtschaftsministeriums</a> in Höhe von 400.000&nbsp;Euro zur Entwicklung einer Konservierungsmethode.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Bienenz%C3%BCchtungskunde" title="Bienenzüchtungskunde">Bienenzüchtungskunde</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_der_Bienenwirtschaft">Geschichte der Bienenwirtschaft</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Geschichte_der_Imkerei" title="Geschichte der Imkerei">Geschichte der Imkerei</a></i></div>

<p><a href="Westliche_Honigbiene" title="Westliche Honigbiene">Honigbienen</a> sind auch heute noch Wildtiere, die einer Betreuung durch den Menschen eigentlich nicht bedürfen. Ursprünglich bevorzugten sie zum Errichten ihres <a href="Bienenwabe" title="Bienenwabe">Wabenbaus</a> Hohlräume in Bäumen. Seit Jahrtausenden werden Bienen wegen ihrer Produkte wie <a href="Bienenwachs" title="Bienenwachs">Wachs</a> und <a href="Honig" title="Honig">Honig</a> vom Menschen genutzt. Älteste Nachweise der „Jagd“ nach Bienenprodukten bezeugen 12.000&nbsp;Jahre alte Felsmalereien aus den Cuevas de la Araña in Spanien, dazu wurden die Behausungen der Bienen aufgespürt und ausgebeutet. Mit der Entstehung der großen Kulturen in Ägypten und <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> entwickelte sich um 2400&nbsp;vor Christus eine organisierte Bienenhaltung. Die Nutzung eigens für Bienen hergestellter Behausungen in Form von Beuten und Stülpern vollzog sich regional sehr unterschiedlich. Zwar sind aus der griechischen und römischen Zeit Keramikgefäße, die als Bienenstöcke dienten, bekannt, doch wurde 2007 die bereits 3000&nbsp;Jahre alte <a href="Imkerei_von_Tel_Rechov" title="Imkerei von Tel Rechov">Imkerei von Tel Rechov</a> in <a href="Israel" title="Israel">Israel</a> entdeckt. Aus dem <a href="Altes_%C3%84gypten" title="Altes Ägypten">Alten Ägypten</a> gibt es Bildbeschreibungen der Honigentnahme, die den Funden ähneln. Schon in antiker Zeit wurde die medizinische Bedeutung der Bienenprodukte erkannt. Griechische und römische Autoren beschrieben die hoch entwickelte Bienenhaltung ihrer Zeit.
</p><p>Aus dem Gebiet des heutigen Deutschlands weisen archäologische <a href="Ausgrabung" title="Ausgrabung">Ausgrabungen</a> Zeugnisse der Bienenhaltung erstmals in der Zeit um 500&nbsp;vor Christus nach. Es sind zahlreiche bienengesetzliche Regelungen bereits aus dem <a href="Fr%C3%BChmittelalter" title="Frühmittelalter">frühen Mittelalter</a> überliefert. In Amerika gab es zwar keine Honigbienen. <a href="Stachellose_Bienen" title="Stachellose Bienen">Stachellose Bienen</a> wie <i>Melipona beecheii</i> und <i>Melipona yucatanica</i> wurden von den <a href="Maya" title="Maya">Maya</a> in präkolumbianischer Zeit intensiv für die Honigproduktion eingesetzt. Die europäische Kolonisation verbreitete die Westliche Honigbiene in die ganze Welt.
</p><p>Kontinentaleuropäisch entwickelte sich die Imkerei in zwei Bereiche: In die Waldimkerei (<a href="Zeidlerei" title="Zeidlerei">Zeidlerei</a>) und die Korbimkerei. Im 14.&nbsp;Jahrhundert gründeten sich in Deutschland die ersten <a href="Zunft" title="Zunft">Imkerzünfte</a>. Das Berufsimkertum ging im 16.&nbsp;Jahrhundert von der <a href="L%C3%BCneburger_Heide" title="Lüneburger Heide">Lüneburger Heide</a> aus. Der Beginn der <i>modernen</i> Imkerei, sowie die völlige Aufgabe der Waldimkerei, kann mit der Wende zum 19.&nbsp;Jahrhundert ausgemacht werden. Seither wurden die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Entdeckungen und Erkenntnisse in der Imkerei umgesetzt.
</p>

<p>Mit der Verbreitung der <a href="Industrielle_Landwirtschaft" title="Industrielle Landwirtschaft">industriellen Landwirtschaft</a> seit dem 20.&nbsp;Jahrhundert hielt auch in der Imkerei in einigen Gegenden die <a href="Massentierhaltung" title="Massentierhaltung">Massentierhaltung</a> und <a href="Intensive_Tierhaltung" title="Intensive Tierhaltung">Intensive Tierhaltung</a> Einzug, so z.&nbsp;B. bei Großimker <a href="Leopold_Gombocz" title="Leopold Gombocz">Leopold Gombocz</a> (1875–1943) oder heute bei einigen <a href="Wandern_(Bienen)" title="Wandern (Bienen)">Wanderimkern</a> in den USA oder den dortigen riesigen <a href="Mandelbaum#Wirtschaftliche_Bedeutung" title="Mandelbaum">Mandelbaumplantagen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_historische_Bild_des_Imkers">Das historische Bild des Imkers</h2></div>




<p>Der Imker galt früher als ausgemachter Fachmann, auf dessen Wissen und Fähigkeiten man nicht verzichten konnte. Anders als in anderen handwerklichen Berufen konnte die Arbeit nicht kurzzeitig an Leiharbeiter oder Erntehelfer übergeben werden, da man die Eigenheiten der Völker kennen musste und ihr Verlust nur schwer und aufwändig ersetzbar war. Ein erfahrener Imker sah sofort, in welchem Zustand sich seine Bienenvölker befanden, konnte dieses umfangreiche Wissen aber schlecht in kurzer Zeit vermitteln. Deshalb galten Imker als Einzelgänger, deren eigentliche Arbeitstätigkeit nie so recht bekannt wurde. Das auch, weil summende <a href="Bienen" title="Bienen">Bienen</a> unerfahrene Zuschauer auf Abstand halten. Da ein gestochener Imker keinen Schmerz zeigt, sondern ruhig weiter arbeitet, galt er zudem als abgehärtet oder unerschrocken. Da die Tätigkeit auch im hohen Alter noch ausgeführt werden kann, wurde die Imkerei oftmals den Alten übertragen. Imker wurden mit Alter, Weisheit und Erfahrung, aber auch mit Verschrobenheit assoziiert.
</p><p>Dieses Bild ist mit der industriellen <a href="Zucker" title="Zucker">Zuckerherstellung</a> zu Anfang des 19.&nbsp;Jahrhunderts, dem späteren Honig<a href="Import" title="Import">import</a> und der somit sinkenden Bedeutung des Imkerberufs im ländlichen Bereich in den Hintergrund getreten. Heute gilt der Imker eher als selbstbestimmter <a href="Landwirt" title="Landwirt">Landwirt</a>, der in der Natur tätig ist und sich seine Arbeitszeit frei einteilen kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werkzeuge_und_Geräte"><span id="Werkzeuge_und_Ger.C3.A4te"></span>Werkzeuge und Geräte</h2></div>

<p><a href="Imkereiger%C3%A4t" title="Imkereigerät">Imkereigeräte</a> sind Maschinen, Werkzeuge und Geräte des Imkers zur Arbeit an Bienenvölkern und zur Gewinnung von Bienenprodukten, die sich verschiedenen Arbeitsbereichen zuordnen lassen:
</p>
<ul><li>die Arbeit am <a href="Bienenstock" title="Bienenstock">Bienenvolk</a></li>
<li>das <a href="Wandern_(Bienen)" title="Wandern (Bienen)">Wandern</a> in verschiedene <a href="Tracht_(Imkerei)" title="Tracht (Imkerei)">Trachten</a></li>
<li>die <a href="Honig" title="Honig">Honig</a>-Gewinnung und -Verarbeitung</li>
<li>die <a href="Pollen" title="Pollen">Pollen</a>- und <a href="Propolis" title="Propolis">Propolis</a>-Gewinnung und -Verarbeitung</li>
<li>die <a href="Bienenk%C3%B6nigin" title="Bienenkönigin">Königinnenzucht</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Imkereiprodukte">Imkereiprodukte</h2></div>
<ul><li><a href="Honig" title="Honig">Honig</a> ist heute das Hauptprodukt der meisten Imkereien. Immer weniger Imker können sich heute allein durch den Verkauf von Honig finanzieren. Daher werden vermehrt weitere Bienenprodukte angeboten. Im Zuge der zunehmenden Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge in der <a href="Natur" title="Natur">Natur</a> sehen sich heute viele Imker auch als <a href="Natursch%C3%BCtzer" class="mw-redirect" title="Naturschützer">Naturschützer</a>. Strittig ist, inwiefern sie zur Verdrängung wilder Bienen beitragen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit ihren Bienenvölkern sorgen sie auch für die <a href="Best%C3%A4ubung" title="Bestäubung">Bestäubung</a> vieler Wildpflanzen.</li>
<li><a href="Bienenwachs" title="Bienenwachs">Bienenwachs</a> findet nicht nur für <a href="Kerze" title="Kerze">Kerzen</a> Verwendung, sondern wird auch in Pflegemitteln und Kosmetika verarbeitet. Auch die pharmazeutische Industrie benötigt noch immer Bienenwachs als Grundstoff. In der Lebensmittelherstellung wird Bienenwachs beispielsweise als <a href="%C3%9Cberzugsmittel" title="Überzugsmittel">Überzugsmittel</a> <a href="Lebensmittelzusatzstoff" title="Lebensmittelzusatzstoff">E901</a> verwendet.</li>
<li><a href="Pollen" title="Pollen">Pollen</a> wird als hochwertiges <a href="Proteine" class="mw-redirect" title="Proteine">Eiweißprodukt</a> zur <a href="Nahrungserg%C3%A4nzung" class="mw-redirect" title="Nahrungsergänzung">Nahrungsergänzung</a> verwendet. Weitere Inhaltsstoffe sind <a href="Enzyme" class="mw-redirect" title="Enzyme">Enzyme</a>, <a href="Aminos%C3%A4uren" title="Aminosäuren">Aminosäuren</a> und ein hoher Gehalt an <a href="Vitamin_B" title="Vitamin B">Vitamin B</a>. Insgesamt wird von etwa 100&nbsp;biologischen Aktivstoffen ausgegangen. Reiner Pollen schmeckt relativ streng (herb), deshalb wird er gerne im gefrorenen Zustand zermahlen und dann mit Honig vermischt angeboten. Er sollte aufgrund der Inhaltsstoffe relativ frisch verzehrt werden, möglichst innerhalb eines halben Jahres.</li>
<li><a href="Gel%C3%A9e_royale" title="Gelée royale">Gelée royale</a> ist der spezielle Futtersaft, mit dem ausschließlich Königinnen gefüttert werden. Er wird von den Arbeitsbienen produziert und bewirkt, dass eine Königin deutlich größer wird und eine vielfach längere Lebenszeit gegenüber den Arbeiterinnen hat, die nicht diesen Futtersaft verabreicht bekommen. Die Wirkung auf den Menschen ist bisher umstritten. Dies liegt auch daran, dass noch nicht alle Substanzen dieses Saftes vollständig entschlüsselt sind. Gelée royale wird nachgesagt, verjüngend auf den menschlichen Körper zu wirken.</li>
<li><a href="Propolis" title="Propolis">Propolis</a> (auch Kittharz genannt), gilt als eines der stärksten natürlich vorkommenden <a href="Antibiotika" class="mw-redirect" title="Antibiotika">Antibiotika</a> und <a href="Antimykotika" class="mw-redirect" title="Antimykotika">Antimykotika</a>. Es wurde und wird auch heute noch in der <a href="Naturheilkunde" title="Naturheilkunde">Naturheilkunde</a> als Wundmittel eingesetzt. Die Zusammensetzung kann jedoch sehr stark streuen, so dass wohl nie mit einer arzneimittelrechtlichen Zulassung zu rechnen ist. Ein weiterer Nachteil von Propolis kann darin bestehen, dass ein gewisser Prozentsatz von Menschen dagegen <a href="Allergie" title="Allergie">allergisch</a> ist, weshalb vor <a href="Selbstmedikation" title="Selbstmedikation">Selbstmedikation</a> (ohne vorherigen Test) gewarnt wird.</li>
<li><a href="Bienengift" title="Bienengift">Bienengift</a> wird unter anderem zur Behandlung von entzündlichen Gelenkerkrankungen eingesetzt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es hat eine stark durchblutungsfördernde Wirkung. Bei Überdosierung meint der Patient, tatsächlich gestochen worden zu sein. Die Behandlungsstelle wird rot und heiß und schwillt wie bei einem Stich an. Linderung bringt einzig permanente Kühlung. Durch das Gift wird vom Körper aus den Nebennierenrinden <a href="Cortisol" title="Cortisol">Cortisol</a> ausgeschüttet. Entzündungshemmung ist so für viele rheumatische Beschwerden erreichbar.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stadtimkerei">Stadtimkerei</h2></div>

<p>Eine Sonderform zur klassischen Imkerei im ländlichen Raum stellt die Stadtimkerei dar. Als Zentren der <i>urban beekeeping</i> (urbanen Imkerei) gelten <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>, <a href="London" title="London">London</a>, <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a>, <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>, <a href="Tokio" title="Tokio">Tokio</a>, <a href="Toronto" title="Toronto">Toronto</a>, <a href="Vancouver" title="Vancouver">Vancouver</a> und <a href="Washington%2C_D.C." title="Washington, D.C.">Washington, D.C.</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben den deutschen Großstädten <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> und <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> stellt auch das <a href="Ruhrgebiet" title="Ruhrgebiet">Ruhrgebiet</a> ein Refugium der urbanen Bienenzucht dar. Urbane Imkerei ist eine der Teilausprägungen von <a href="Urbane_Landwirtschaft" title="Urbane Landwirtschaft">urbaner Landwirtschaft</a>.
</p><p>Als Pioniere der urbanen Imkerei gelten der Franzose Jean Paucton (Paris), der US-Amerikaner David Graves (<a href="Manhattan" title="Manhattan">Manhattan</a>, New York) und der Deutsche Marc-Wilhelm Kohfink (Berlin). Bereits seit 1985 hält der Pariser Theaterdekorateur Paucton auf dem Dach seines Arbeitsplatzes, der <a href="Op%C3%A9ra_Garnier" title="Opéra Garnier">Opéra Garnier</a>, Bienenvölker. Seine Bienen fliegen die Parks der französischen Hauptstadt an. Der ehemalige Busfahrer Graves hielt trotz Bienenhaltungsverbots in New York seit Jahren mehrere Völker. Der Sozialwissenschaftler und Wirtschaftsjournalist Kohfink hält seit April 1999 in Berlin Bienen<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und bildet in Kursen jährlich rund 20&nbsp;Stadtimker aus. Das <a href="Deutsches_Bienen-Journal" title="Deutsches Bienen-Journal">Deutsche Bienen-Journal</a> betreut auf dem Dach seines Redaktionssitzes in Berlin seit 2009 mehrere Bienenvölker.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Berlin besteht seit 2011 die Initiative <i>Berlin summt</i>, bei der an 15 repräsentativen Standorten in der Stadt Bienenvölker aufgestellt werden. Darunter sind Gebäudedächer wie das des <a href="Berliner_Dom" title="Berliner Dom">Berliner Doms</a>, des <a href="Abgeordnetenhaus_von_Berlin" title="Abgeordnetenhaus von Berlin">Berliner Abgeordnetenhauses</a> und der Mensa Nord der <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t_zu_Berlin" title="Humboldt-Universität zu Berlin">Humboldt-Universität</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Hamburg wuchs die Zahl der Imker in der Stadt von 300 im Jahr 2010 auf über 1000 im Jahr 2018.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einige alteingesessene Großstadtvereine, wie zum Beispiel der <i>Berliner Imkerverein Neukölln 1923 e.&nbsp;V.</i> oder der 1934 gegründete <i>Imkerverein Hamburg Rechtes Alsterufer</i>, belegen, dass die Stadtimkerei kein moderner Trend ist, sondern eine lange Tradition hat. In <a href="Z%C3%BCrich" title="Zürich">Zürich</a> galt der <i>Stadtimker</i> laut <a href="Brunsche_Zunftverfassung" title="Brunsche Zunftverfassung">Brunscher Zunftverfassung</a>, zwischen 1336 und 1798 Verfassung der Reichsstadt und späteren Stadtrepublik, als <a href="Zunft" title="Zunft">Zunftberuf</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorteile">Vorteile</h3></div>
<p>Bienen leiden in der Stadt keinen Mangel. Als Tracht kommen neben Parkanlagen, Friedhöfen und Alleen auch Hausgärten, Gründächer, verwilderte Grundstücke, <a href="Ruderalvegetation" title="Ruderalvegetation">Ruderalvegetation</a>, Verkehrsinseln und Balkonpflanzen in Frage. Das im Durchschnitt zwei bis drei Grad Celsius wärmere Klima der Stadt (<a href="St%C3%A4dtische_W%C3%A4rmeinsel" class="mw-redirect" title="Städtische Wärmeinsel">städtische Wärmeinsel</a>) ist für Bienen als wärmeliebende Tiere von Vorteil, sie sind im Frühjahr zeitiger und im Herbst länger unterwegs, ihre Nahrung reicht vom <a href="Krokusse" title="Krokusse">Krokus</a> im Frühjahr bis zur <a href="Goldrute" class="mw-redirect" title="Goldrute">Goldrute</a> im November. Im Gegensatz zur Landimkerei finden sich in der Flora der Städte weniger Monokulturen, so dass die Imker und ihre Völker weniger auf Raps- und verschiedene Obstblüten angewiesen sind. Dies führt neben dem geringeren Futterdruck dazu, dass die Erntemengen der Stadtimker deutlich über denen der Landimker liegen. So ernteten laut Statistik des Deutschen Imkerbundes Berliner Stadtbienenhalter bis zu 47&nbsp;Kilogramm Honig pro Volk und Jahr, in Hamburg sind es 40&nbsp;Kilogramm. Berlin und Hamburg liegen somit bundesweit an der Spitze.
</p><p>Stadthonig ist rückstandarm, das heißt eine Belastung durch <a href="Feinstaub" title="Feinstaub">Feinstaub</a> und <a href="Schadstoff" title="Schadstoff">Schadstoffe</a> wurde noch nicht festgestellt. Auf dem Land sind hingegen <a href="Pflanzenschutzmittel" title="Pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> ein Problem. Der Honig ist von hoher Qualität und gilt aufgrund der Pollenmixtur anstatt Monokultur als besonders aromatisch. Die Haltung ist problemloser, da Verluste durch Parasitenbefall oder Temperatursturz eher untergeordnet sind.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bienen werden auch zum <a href="Biomonitoring" title="Biomonitoring">Biomonitoring</a> genutzt, wobei der produzierte Honig auf Schadstoffe untersucht wird und – bei Einhaltung entsprechender Grenzwerte – als Werbegeschenk oder im allgemeinen Verkauf vermarktet wird. Zum Beispiel stellt der <a href="Flughafen_N%C3%BCrnberg" title="Flughafen Nürnberg">Flughafen Nürnberg</a> (gelegen im wichtigen Gemüseanbaugebiet <a href="Knoblauchsland" title="Knoblauchsland">Knoblauchsland</a>) damit die Unbedenklichkeit entsprechender Umweltwerte sicher.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachteile">Nachteile</h3></div>
<p>Nachteile entstehen vor allem bei zu dichtem Besatz. Bienenstöcke konkurrieren mit wilden Befruchtern. Bei zu großer Dichte gefährdet dies die Biodiversität, zumal gescheiterte Bienenvölker nach schlechten Jahren schnell durch Zukauf ersetzt werden können, während Wildbefruchter diese Unterstützung nicht bekommen. Im Gegensatz zu Wildbefruchtern sind Bienen in der Regel auf Schutzmittel u.&nbsp;a. gegen <a href="Varroa" title="Varroa">Varroa</a> angewiesen. Auch die Honigernte nimmt mit zunehmender Dichte ab, während das Infektionsrisiko zunimmt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Imkerei_in_den_deutschsprachigen_Ländern"><span id="Imkerei_in_den_deutschsprachigen_L.C3.A4ndern"></span>Imkerei in den deutschsprachigen Ländern</h2></div>
<p>In den deutschsprachigen Ländern gibt es rund 170.000 Imker. Bei einer durchschnittlichen Betriebsgrösse von weniger als zehn Völkern sind die meisten Imker Freizeit-Imker. Die gesetzlichen Vorschriften, Ausbildung, Imkerpraxis, Bienendichte, Imkerdichte etc. weichen in den deutschsprachigen Ländern stark voneinander ab:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Imkerei_in_Deutschland">Imkerei in Deutschland</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Imkerei_in_Deutschland" title="Imkerei in Deutschland">Imkerei in Deutschland</a></i></div>
<p>Deutschland zählt laut <i>Deutschem Imkerbund</i> aktuell etwa 130.000 Imker mit etwa 870.000 <a href="Bienenstock" title="Bienenstock">Bienenvölkern</a>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Rund 95&nbsp;% der Imker in Deutschland sind Freizeitimker.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenige betreiben die Imkerei im <a href="Nebenerwerb" title="Nebenerwerb">Nebenerwerb</a>, und nur etwa 500 sind Berufsimker. Seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg werden überwiegend <a href="Hybride" title="Hybride">Hybriden</a> der <a href="K%C3%A4rntner_Biene" title="Kärntner Biene">Kärntner Biene</a> (Carnica) verwendet. <a href="Belegstelle_(Bienenzucht)" title="Belegstelle (Bienenzucht)">Belegstellen</a> gibt es aber auch für die <a href="Buckfast-Biene" class="mw-redirect" title="Buckfast-Biene">Buckfast-Biene</a> und seit 2015 wieder auch für die ursprünglich in Deutschland heimische <a href="Dunkle_Europ%C3%A4ische_Biene" title="Dunkle Europäische Biene">Dunkle Europäische Biene</a>.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Deutscher_Imkerbund" title="Deutscher Imkerbund">Deutscher Imkerbund</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Imkerei_in_Österreich"><span id="Imkerei_in_.C3.96sterreich"></span>Imkerei in Österreich</h3></div>
<p>Der <i>Österreichische Imkerbund</i> geht für 2014 von 27.231 Imkern mit etwa 280.000 Völkern aus. Die durchschnittliche Betriebsgrösse (Anzahl Völker pro Imker) liegt bei 10 Völkern.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Honigbiene wird überwiegend die <a href="K%C3%A4rntner_Biene" title="Kärntner Biene">Kärntner Biene</a> (Carnica) verwendet. In den <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">österreichischen</a> <a href="Land_(%C3%96sterreich)" title="Land (Österreich)">Bundesländern</a> <a href="Wien" title="Wien">Wien</a>, <a href="Nieder%C3%B6sterreich" title="Niederösterreich">Niederösterreich</a>, <a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a> und <a href="K%C3%A4rnten" title="Kärnten">Kärnten</a> ist grundsätzlich nur die <a href="Tierhaltung" title="Tierhaltung">Haltung</a> oder <a href="Zucht" title="Zucht">Zucht</a> von Kärntner Bienen mit ihr zugehörigen Stämmen und Linien zulässig. Die Haltung anderer „reinrassiger“ Bienen bedarf dort einer Genehmigung.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Imkerei_in_Liechtenstein_und_der_Schweiz">Imkerei in Liechtenstein und der Schweiz</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Imkerei_in_der_Schweiz" title="Imkerei in der Schweiz">Imkerei in der Schweiz</a></i></div>
<p>Die <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> zählt rund 19.500 Imker mit etwa 195.000 Bienenvölkern. Die durchschnittliche Betriebsgrösse (Anzahl Völker pro Imker) liegt bei 10 Völkern.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf der <a href="Alpennordseite_(Schweiz)" title="Alpennordseite (Schweiz)">Alpennordseite</a> der Schweiz wird vorwiegend mit der <a href="K%C3%A4rntner_Biene" title="Kärntner Biene">Carnica-Biene</a> geimkert, im Tessin mit der <a href="Italienische_Biene" title="Italienische Biene">Ligustica-Biene</a>. Für die Erhaltung und Zucht der Dunklen Biene engagiert sich der <a href="Verein_Schweizerischer_Mellifera_Bienenfreunde" class="mw-redirect" title="Verein Schweizerischer Mellifera Bienenfreunde">Verein Schweizerischer Mellifera Bienenfreunde</a> (VSMB).
</p><p>In <a href="Liechtenstein" title="Liechtenstein">Liechtenstein</a> gab es nach Angaben des Liechtensteiner Imkervereins im Jahre 2002 noch 82 Imker mit 943 Völkern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weltweite_Anerkennung_der_Imkerei">Weltweite Anerkennung der Imkerei</h2></div>
<p>Die Imkerei und die verwandte Tätigkeit des Zeidlers sind jeweils als <a href="Immaterielles_Kulturerbe" title="Immaterielles Kulturerbe">Immaterielles Kulturerbe</a> anerkannt worden. Sowohl <i>Imkerei in <a href="Slowenien" title="Slowenien">Slowenien</a></i><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als auch „Zeidlerei“ in <a href="Belarus" title="Belarus">Belarus</a> und <a href="Polen" title="Polen">Polen</a><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sind Bestandteile der <a href="Repr%C3%A4sentative_Liste_des_immateriellen_Kulturerbes_der_Menschheit" title="Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit">UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Krankheiten">Krankheiten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Imkerkrankheiten">Imkerkrankheiten</h3></div>
<ul><li>Ein geringer Prozentsatz von Menschen reagiert auf Bienenstiche <a href="Allergie#Symptome_durch_Inhalationsallergene" title="Allergie">allergisch</a>. Daher ist vor dem ernsthaften Beginn des Imkerns ein Allergietest durch einen Arzt zu empfehlen, der auch vor Beginn einer dreijährigen Ausbildung zum Tierwirt oft gefordert wird. Zwar gibt es auch hier die Möglichkeit der <a href="Hyposensibilisierung" title="Hyposensibilisierung">Desensibilisierung</a>, doch sollten Hobby, notwendige Kosten einer Immuntherapie sowie die eigene Gesundheit und Sicherheit gegeneinander abgewogen werden.</li>
<li>Die Tätigkeit des Imkerns ist eine körperlich anstrengende Arbeit. Eine zu erntende Honigzarge kann, je nach <a href="Magazin-Beute" class="mw-redirect" title="Magazin-Beute">Beutentyp</a> und Betriebsweise, bis zu 30&nbsp;Kilogramm wiegen. Durch die Belastung des Rückens kommt es gelegentlich zu <a href="Bandscheibenvorfall" title="Bandscheibenvorfall">Bandscheibenvorfällen</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bienenkrankheiten">Bienenkrankheiten</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_von_Bienenkrankheiten" title="Liste von Bienenkrankheiten">Liste von Bienenkrankheiten</a></i></div>
<p>Bienen leiden wie andere Tiere auch an Krankheiten, wozu sich weiteres unter der Kategorie:Bienenkrankheit findet.
Die wegen der Schwere ihrer Auswirkungen bedeutsamsten Bienenkrankheiten sind:
</p>
<ul><li><a href="Amerikanische_Faulbrut" title="Amerikanische Faulbrut">Amerikanische Faulbrut</a> (kurz AFB, auch „Bösartige Faulbrut“ genannt) ist eine dem Veterinäramt anzuzeigende (anzeigepflichtige) Seuche.</li>
<li><a href="Europ%C3%A4ische_Faulbrut" title="Europäische Faulbrut">Europäische Faulbrut</a></li>
<li><a href="Varroamilbe" title="Varroamilbe">Varroose</a> (früher Varroatose) wird verursacht durch die Varroamilbe und schädigt sowohl Bienen als auch Bienenbrut.</li>
<li><a href="Nosemose" title="Nosemose">Nosemose</a> (früher Nosematose) wird durch einen Parasiten hervorgerufen und zerstört die Darmwand der Bienen.</li>
<li>Der <a href="Kleiner_Beutenk%C3%A4fer" title="Kleiner Beutenkäfer">Kleine Beutenkäfer</a>, ursprünglich in Afrika als Bienenschädling beheimatet, hat sich innerhalb weniger Jahre über die USA nach Kanada, Ägypten und Australien verbreitet. Er schädigt die Völker, indem er Brut, Pollen und Honig frisst und zudem das Volk und damit auch den Honig durch seinen Kot verunreinigt. Noch ist er nicht in Deutschland angekommen, Wissenschaftler gehen jedoch fest davon aus, dass er weiter verbreitet wird.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Häufige_Missverständnisse"><span id="H.C3.A4ufige_Missverst.C3.A4ndnisse"></span>Häufige Missverständnisse</h2></div>
<p>Über die Imkerei sind in der Bevölkerung häufig Missverständnisse zu finden, die sich teils auf die Arbeitsabläufe, teils auf eine Unkenntnis der <a href="Verhaltensbiologie" title="Verhaltensbiologie">Verhaltensbiologie</a> der Bienen beziehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zuckerfütterung"><span id="Zuckerf.C3.BCtterung"></span>Zuckerfütterung</h3></div>

<p>Da der Honig –&nbsp;und damit der Wintervorrat&nbsp;– vom Imker geerntet wird, muss dieser für entsprechenden Ersatz sorgen, um das Verhungern des Volkes im Winter zu verhindern. Dieser Ersatz wird in der Regel durch Zucker (auch in Form von Zuckersirup) nach der Honigernte zugeführt. Es handelt sich dabei nicht um den Versuch, den Honig mit Zucker zu strecken, sondern um die Bereitstellung eines Ersatzvorrates für die Überwinterung des Volkes. Ebenfalls falsch ist, dass die Bienen im Winter ausschließlich von Zucker leben, denn neben dem Honig lagern die Bienen auch Pollen in den Waben ein, der wichtig für die Eiweiß- und Mineralstoffversorgung der Bienen ist. Dieser Pollen wird beim Schleudern nicht entnommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Winterfütterung"><span id="Winterf.C3.BCtterung"></span>Winterfütterung</h3></div>
<p>Der Imker füttert seine Bienen nicht im Winter, auch wenn von <a href="Winterf%C3%BCtterung" title="Winterfütterung">Winterfütterung</a> die Rede ist. Die Einfütterung der Völker erfolgt ab dem Spätsommer bis zum Frühherbst. Unterhalb von etwa 10&nbsp;Grad Celsius können die Bienen kein Futter mehr aufnehmen und als Wintervorrat einlagern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stockfindung">Stockfindung</h3></div>

<p><a href="Honigbienen" title="Honigbienen">Bienen</a> werden heute weltweit in Freiaufstellung in <a href="Magazin-Beute" class="mw-redirect" title="Magazin-Beute">Magazin-Beuten</a> gehalten. Speziell im deutschsprachigen Raum kommen gelegentlich noch <a href="Hinterbehandlungsbeute" title="Hinterbehandlungsbeute">Hinterbehandlungsbeuten</a> in <a href="Bienenhaus" title="Bienenhaus">Bienenhäusern</a> oder <a href="Bienenwagen" title="Bienenwagen">Bienenwagen</a> vor. Die einzelnen Völker befinden sich oft in extremer Nähe zueinander. Viele Imker streichen die Bienenwohnungen oder Anflugbretter farbig mit der Absicht, den Bienen die Wiederfindung des eigenen Staates zu erleichtern. Bienen orientieren sich aber bei der Suche ihres eigenen Einflugloches nicht nur an Farben. Sie richten sich auch erheblich an der räumlichen Umgebung aus und über den eigenen sogenannten Stockgeruch, der ihren Staat umgibt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Beruhigender“_Rauch"><span id=".E2.80.9EBeruhigender.E2.80.9C_Rauch"></span>„Beruhigender“ Rauch</h3></div>
<p>Ein Missverständnis besteht in der Annahme, der Imker würde die Bienen mit Rauch beruhigen. Tatsächlich wird durch den Rauch nur die Stechbereitschaft der Bienen gesenkt. Die Aktivität der Bienen steigert sich aber deutlich, sie suchen die honiggefüllten Zellen auf, kriechen in sie hinein und füllen ihre Honigmägen. Daran beteiligen sich sämtliche beräucherten Bienen, unabhängig vom Lebensalter. Beräucherte <a href="Drohnensammelplatz" title="Drohnensammelplatz">Drohnen</a> verlassen den <a href="Bienenstock" title="Bienenstock">Stock</a> fluchtartig und kehren nicht zurück. Dieses Verhalten ist damit zu erklären, dass eine Bedrohung durch Feuer nicht durch Verteidigung (Stechen) verhindert werden kann; den Bienen bliebe im Falle eines <a href="Waldbrand" title="Waldbrand">Waldbrands</a> nur die Flucht aus dem Stock, die tatsächlich auch eintreten würde, wenn zum Rauch eine <a href="Temperatur" title="Temperatur">Temperaturerhöhung</a> käme. Der gefüllte Honigmagen der Arbeiterinnen dient einem Rettungsversuch. Der Imker nutzt dieses Verhalten der Bienen aus, um ein ruhigeres und stichfreies Arbeiten am Volk zu ermöglichen. Die Bienen sind so abgelenkt und beschäftigt, dass sie sich in der Regel ohne Gefahr mit den bloßen Fingern anfassen lassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_von_Imkern" class="mw-redirect" title="Liste von Imkern">Liste von Imkern</a> und Bienenforschern</li>
<li><a href="Wesensgem%C3%A4%C3%9Fe_Bienenhaltung" title="Wesensgemäße Bienenhaltung">Wesensgemäße Bienenhaltung</a></li>
<li><a href="Johannes_Mehring" title="Johannes Mehring">Johannes Mehring</a></li>
<li><i><a href="Der_Tod_eines_Bienenz%C3%BCchters" title="Der Tod eines Bienenzüchters">Der Tod eines Bienenzüchters</a></i> (Roman)</li>
<li><i><a href="Der_Bienenz%C3%BCchter" title="Der Bienenzüchter">Der Bienenzüchter</a></i> (Film)</li>
<li><i><a href="More_than_Honey" title="More than Honey">More than Honey</a></i> (Dokumentarfilm)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentationen">Dokumentationen</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.podcast.de/episode/1571116/New%2BYork%2B-%2BDie%2BBienen%2Bdes%2BBig%2BApple"><i>New York – Die Bienen des Big Apple.</i></a> ein Podcastbeitrag des Radiosender <a href="Deutschlandradio" title="Deutschlandradio">Deutschlandradio</a> aus der Reihe <i>dradio Wissen – Globus</i> vom 19. April 2010 auf Podcast.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.podcast.de/episode/1605238/Kanada%2B-%2BJeder%2Bist%2Bein%2BImker"><i>Kanada – Jeder ist ein Imker.</i></a> ein Podcastbeitrag des Radiosender Deutschlandradio aus der Reihe <i>dradio Wissen – Globus</i> vom 19. Mai 2010 auf Podcast.de</li>
<li><i><a href="More_than_Honey" title="More than Honey">More than Honey</a></i> ist ein Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs <a href="Markus_Imhoof" title="Markus Imhoof">Markus Imhoof</a> aus dem Jahr 2012</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Fergus Chadwick u.&nbsp;a.: <i>Das Bienen Buch.</i> Dorling Kindersley Verlag, München 2017, ISBN 978-3-8310-3229-7.</li>
<li>Werner Gekeler: <i>Honigbienenhaltung</i>. Ulmer, Stuttgart 2006, ISBN 3-8001-4398-4.</li>
<li>Lieselotte Gettert: <i>Mein Bienenjahr</i>. Ulmer, Stuttgart 1991, ISBN 3-8001-7243-7.</li>
<li><a href="Edmund_Herold" title="Edmund Herold">Edmund Herold</a>, <a href="Karl_Wei%C3%9F_(Entomologe)" title="Karl Weiß (Entomologe)">Karl Weiß</a>: <i>Neue Imkerschule</i>. Ehrenwirth, München 1965, 1999, ISBN 3-431-02739-3.</li>
<li>Marc-Wilhelm Kohfink: <i>Bienen halten in der Stadt</i>. Ulmer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8001-6712-8.</li>
<li>Franz Lampeitl: <i>Bienen halten</i>. Ulmer Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-8001-7075-2.</li>
<li>Matthias Lehnherr: <i>Imkerbuch.</i> 5. Auflage. Aristaios-Verlag, Basel 2004, ISBN 3-9520322-0-4.</li>
<li><a href="Gerhard_Liebig_(Bienenkundler)" title="Gerhard Liebig (Bienenkundler)">Gerhard Liebig</a>: <i>Einfach imkern. Leitfaden zum Bienenhalten.</i> 3., überarbeitete Auflage. Selbstverlag, Bochum 2011, ISBN 978-3-9803568-6-2.</li>
<li>Rudolf Moosbeckhofer, Josef Bretschko: <i>Naturgemäße Bienenzucht</i>. <a href="Leopold_Stocker_Verlag" title="Leopold Stocker Verlag">Stocker</a>, Graz 1996, ISBN 3-7020-0740-7.</li>
<li>Georg Petrausch: <i>Imkern in der Stadt.</i> Kosmos, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12042-2.</li>
<li><a href="Friedrich_Pohl_(Biologe)" title="Friedrich Pohl (Biologe)">Friedrich Pohl</a>: <i>1 mal 1 des Imkerns.</i> 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kosmos, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-440-11710-1.</li>
<li>Armin Spürgin: <i>Die Honigbiene – vom Bienenstaat zur Imkerei</i>. Ulmer, Stuttgart, 1996, ISBN 3-8001-6852-9.</li>
<li>Jürgen Tautz, Helga R. Heilmann: <i>Phänomen Honigbiene</i>. Spektrum Akademischer Verlag 2007, ISBN 978-3-8274-1845-6.</li>
<li>Karl Weiß: <i>Der Wochenend-Imker – eine Schule für das Imkern mit Magazinen</i>. Ehrenwirth, München 1980, ISBN 3-431-02275-8.</li>
<li><a href="Enoch_Zander" title="Enoch Zander">Enoch Zander</a>, Friedrich K. Böttcher: <i>Haltung und Zucht der Biene</i>. Ulmer, Stuttgart 1989, ISBN 3-8001-7419-7.</li>
<li><cite style="font-style:italic">Bienenzucht</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Meyers Großes Konversations-Lexikon</cite>. 6. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1909 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Bienenzucht">zeno.org</a> [abgerufen am 20.&nbsp;Mai 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Imker&amp;rft.atitle=Bienenzucht&amp;rft.btitle=Meyers+Gro%C3%9Fes+Konversations-Lexikon&amp;rft.date=1909&amp;rft.edition=6.&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Leipzig%2FWien&amp;rft.pub=Bibliographisches+Institut" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Peter Niedersteiner: <i>Zwischen Staunen und Zweifeln – Motive, Haltungen und Dilemmata der zeitgenössischen imkerlichen Praxis aus ethnologischer Sicht und Konzeptvorschlag für eine Imkerei nach dem Modell der solidarischen Landwirtschaft.</i> Universitätsbibliothek der LMU München, München 2020, ISBN 978-3-95925-159-4. <a href="https://doi.org/10.5282/oph.7" class="extiw external" title="doi:10.5282/oph.7">doi:10.5282/oph.7</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Beekeeping?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Imker</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Honigbienen" class="extiw external" title="s:Honigbienen">Wikisource: Honigbienen</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Einf%C3%BChrung_in_die_Imkerei" class="extiw external" title="b:Einführung in die Imkerei">Wikibooks: Einführung in die Imkerei</a></b>&nbsp;– Lern- und Lehrmaterialien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Imker" class="extiw external" title="wikt:Imker">Wiktionary: Imker</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4026591-2">Literatur von und über Imker</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/367">Tierwirt/in Fachrichtung Imkerei</a></i> im <i>Berufenet</i> der <a href="Bundesagentur_f%C3%BCr_Arbeit" title="Bundesagentur für Arbeit">Bundesagentur für Arbeit</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://geobee.julius-kuehn.de/"><i>geobee: Die Internetplattform für Imker, Landwirte und Naturfreunde</i></a></li>
<li><a href="Agroscope" title="Agroscope">Agroscope</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/nutztiere/bienen/zbf.html"><i>Zentrum für Bienenforschung</i></a> der Schweiz</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lwg.bayern.de/bienen/index.php">Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft: <i>Infomaterial zum Thema Bienenhaltung</i></a></li>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.bmelv.de%2FSharedDocs%2FPressemitteilungen%2F2009%2F058-Honigbienenzucht-Zuwendungsbescheid.html%3Fnn%3D310770">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">27.&nbsp;März 2014</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 29.&nbsp;Januar 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AImker&amp;rft.title=BMELV+f%C3%B6rdert+Entwicklung+einer+neuartigen+Technik+f%C3%BCr+die+Honigbienenzucht&amp;rft.description=BMELV+f%C3%B6rdert+Entwicklung+einer+neuartigen+Technik+f%C3%BCr+die+Honigbienenzucht&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20140327015540%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.bmelv.de%2FSharedDocs%2FPressemitteilungen%2F2009%2F058-Honigbienenzucht-Zuwendungsbescheid.html%3Fnn%3D310770&amp;rft.publisher=Bundesministerium+f%C3%BCr+Ern%C3%A4hrung+und+Landwirtschaft&amp;rft.date=2009-04-02&amp;rft.source=http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2009/058-Honigbienenzucht-Zuwendungsbescheid.html?nn=310770">&nbsp;</span></span>
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